Bauablauf

Sanierung der Flutlichtmasten

Ablauf Tribünenbau im Ludwigsparkstadion - LHS

Ablauf Tribünenbau im Ludwigsparkstadion - LHS

Ablauf Tribünenbau im Ludwigsparkstadion - LHS

Die Sanierung der Flutlichtmasten ist voll im Gange. Die abgebauten Maste werden derzeit bei einer Stahlbaufirma und einer Lackiererei bearbeitet.

Bauablauf

  • Flutlicht-Sanierung

    Die abgebauten Maste werden derzeit bei einer Stahlbaufirma und einer Lackiererei bearbeitet. Zunächst müssen sie gesandstrahlt werden, im Anschluss setzt die Stahlbaufirma die Masten instand. Zum Abschluss bringt die Lackiererei den neuen Oberflächenschutz auf. Vor dem Hintergrund, dass der Ludwigspark auf nach dem 2. Weltkrieg aufgeschütteten Flächen gebaut wurde, hat die Stadt nach dem Abbau die Fundamente der Flutlichtmasten überprüfen lassen. Die statischen Untersuchungen haben ergeben, dass die Fundamente voll intakt sind. Mögliche Arbeiten an den Fundamenten hätten, um den Bauablauf nicht zu behindern, umgehend durchgeführt werden müssen. Deswegen ist es nicht notwendig, die Masten wie ursprünglich vorgesehen schon nach einem Monat wieder zu installieren.

    Die Remontage der drei abgebauten Maste wird derzeit in den Bauablauf eingetaktet, es besteht dabei kein zeitlicher Druck. Am vierten Mast, der noch im Stadion zwischen Süd- und Osttribüne steht, sind Sendeeinrichtungen eines Mobilfunkanbieters. Er soll abgebaut werden, wenn der baugleiche Mast, der bisher zwischen Süd- und Westtribüne stand, fertig ist. Dann soll der jetzt noch stehende Mast durch diesen ersetzt werden. Dadurch muss der Mobilfunkanbieter keinen Ersatzstandort für die Sendeanlagen einrichten, es käme nur zu einem tageweisen Ausfall, wenn der alte Mast durch den sanierten Mast ersetzt wird.

  • Montage der Haupttribüne hat begonnen

    Seit Montag, 8. Juli 2019, laufen die Montagearbeiten an der Südtribüne, der künftigen Haupttribüne des Ludwigsparkstadions. Das Bauwerk setzt sich aus rund 405 Betonfertigteilen zusammen, die vielfach unterschiedliche Dimensionen haben. Zusätzlich montiert die Firma Peter Gross, die die Arbeiten ausführt, 1080 Einbauteile zur Verbindung der Treppenläufe mit den Stufenelementen sowie für die Geländer und Entwässerungsvorrichtungen, die später installiert werden. Insgesamt verbaut die Firma rund 150 Tonnen an Bewehrungsstahl. Die Montage aller Fertigteile der Haupttribüne wird voraussichtlich rund vier Wochen dauern.

    Im Bereich der Haupttribüne bzw. des Funktionsgebäudes werden Mitte Juli auch die Fassadenarbeiten beginnen. Die Arbeiten beginnen im Bereich der Außenfassade des Funktionsgebäudes zum Stadionweg hin, um Kollisionen mit den Montagearbeiten für Betonfertigteilelemente auf der Spielfeld zugewandten Spielseite zu vermeiden. Sobald die Haupttribüne fertig montiert ist, können die Fassadenarbeiten in dem Bereich zum Spielfeld hin fortgesetzt werden.

  • Flutlicht-Demontage

    Der abmontierte Flutlichtmast - Robert Mertes

    Der abmontierte Flutlichtmast - Robert Mertes

    Der abmontierte Flutlichtmast - Robert Mertes

    Am Montag, 3. Juni, hat die Sanierung der Flutlichtmasten im Ludwigsparkstadion mit der Demontage des Mastes zwischen der Nord- und der neuen Osttribüne begonnen. Im Lauf der Woche werden noch der Mast im Nordwesten – voraussichtlich am Donnerstag – und der im Südwesten – voraussichtlich am Freitag – abgebaut. Am vierten Mast befindet sich eine Sendestation eines Mobilfunkanbieters, die verlagert werden muss. Sobald die Verlagerung abgestimmt ist, kann auch dieser Mast demontiert werden.

    Ursprünglich war eine Sanierung vor Ort geplant. Das hat sich aus technischer und wirtschaftlicher Prüfung als nicht sinnvoll erwiesen. Jeder der 37 Meter hohen Lampenmasten wird in vier Teile – Lampenkopf und drei Mastteile – zerlegt. Danach werden die Leuchten vom Lampenkopf abgebaut.

    Die Einzelteile der Masten werden zunächst bei einem Stahlbauunternehmen instand gesetzt (Austausch schadhafter Teile, Schweißnähte werden erneuert) und dann bei einer Korrosionsschutzfirma mit Korrosionsschutz und einer neuen Lackschicht versehen. Voraussichtlich jeweils einen Monat nach dem Abbau können die sanierten Maste wieder installiert werden.

    GMS vergibt weitere Aufträge

    Der Werksausschuss des Gebäudemanagementbetriebes (GMS) vergibt am Donnerstag, 6. Juni, weitere Aufträge für den Umbau des Ludwigsparkstadions. Unter anderem steht der Bau der Tribünendächer auf der Tagesordnung, die vorliegenden Angebote dazu bewegen sich alle im kalkulierten Budget. Außerdem soll der Ausschuss so genannte Vorratsbeschlüsse für noch laufende Ausschreibungen fassen. Dies ist notwendig wegen der bevorstehenden Sitzungspause der städtischen Gremien und der Neukonstitution des Stadtrates nach der Kommunalwahl, um auch in der sitzungsfreien Zeit Aufträge vergeben zu können.

    Der Umbau des Stadions liegt im aktuellen Budget und Zeitplan. Der Umbau soll im Mai 2020 fertig sein.

  • AUFTRAG FÜR BAU DER TRIBÜNENDÄCHER VERGEBEN

    Die Landeshauptstadt hat am 26. Juni die Bietergemeinschaft "Vollack Hallen- und Stahlbau GmbH & Co. KG/Fa. Velabran GmbH, 99826 Mihla" mit den Arbeiten beauftragt. Das Angebot hatte sich nach Abschluss des Vergabeverfahrens als das wirtschaftlichste Angebot erwiesen. Die Auftragssumme bewegt sich innerhalb des zuletzt in Februar 2019 angepassten und vom Stadtrat genehmigten Kostenrahmens. Es gab keine Einwände unterlegener Bieter.

    Die weitere Grobterminplanung sieht vor, dass zunächst die Werk- und Montageplanung durch die beauftragte Bietergemeinschaft erstellt wird, bevor ab August 2019 die Fertigung  von ersten Konstruktionsteilen (Stahlbau) und die Vorkonfektionierung der Membrane (Fertigung der „weichen“ Bedachung) erfolgt.

    Die Montagearbeiten im Stadion werden ab Oktober 2019 sukzessive für die einzelnen Tribünenabschnitte anlaufen. Dabei ist nach gegenwärtigem Sachstand folgender Montageabfolge geplant

    • Bedachung Ost-Tribüne

    • Bedachung West-Tribüne

    • Bedachung Süd-Tribüne

    Es ist zu erwarten, dass die gesamte Dachkonstruktion unter Berücksichtigung jahreszeitlich üblicherweise vorherrschender Witterungsverhältnisse im ersten Quartal 2020 fertig gestellt wird.

  • Montage der Osttribüne

    Kaum da und schon montiert: Die Baumfirma Peter Gross hat am 13. März mit der Montage der Osttribüne begonnen. Es wurden neun der 81 Fertigteile sowie drei Brüstungslemente eingesetzt – die Osttribüne wächst. Die 6,5 Meter langen und 3,5 Meter breiten Elemente sind etwa 12,5 Tonnen schwer und werden per Kran an ihren Platz gehievt.

    Sobald Teile alle gesetzt sind, steht der Rohbau der Ostribüne. Ab April beginnt die Montage der Nordtribüne. Dort wird bereits fleißig Beton angerührt. Etwa zum gleichen Zeitpunkt „wächst“ auch der Spielertunnel in seine endgültige Länge, der dann circa sechs Meter weiter in Richtung Spielfeld ragt.

    In der Südtribüne über dem Tunnel läuft der Innenausbau. Dort arbeiten gerade Elektriker, Heizungs- und Lüftungsbauer, Trockenbauer und Klempner.

  • Stadtrat stimmt Finanzierungskonzept zu

    Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 19. Februar 2019 dem Finanzierungskonzept für die Deckung der Mehrkosten beim Umbau des Ludwigsparkstadions zugestimmt. Damit ist der Weg frei, um wichtige Ausschreibungen wie zum Beispiel für die Tribünendächer fristgerecht veröffentlichen zu können und es keine Verzögerungen im Bauablauf gibt.

    Das Finanzierungskonzept sieht vor, dass das Budget für die Baumaßnahme um 7,9 Millionen Euro auf 36 Millionen Euro steigt. Weitere Mittel von bis zu zwei Millionen Euro will die Stadtverwaltung durch die Vermarktung des Stadions erzielen. Damit ist gesichert, dass der Umbau für ein spielbereites Stadion bis zum Mai 2020 realisiert werden kann.

    Die Landeshauptstadt Saarbrücken plant, den Umbau des Ludwigsparkstadions bis zum Frühjahr 2020 zum Abschluss zu bringen. Seit September 2017 hat der Gebäudemanagementbetrieb (GMS) der Landeshauptstadt weitere Aufträge vergeben, im Oktober 2017 wurde das Büro Wenzel&Wenzel mit der Bauleitung beauftragt.

    Derzeit wird der Bau- und Zeitenplan überarbeitet, da durch die spätere Vergabe des Baus der Tribünen Anpassungen vorgenommen werden müssen. Sobald der neue Terminplan vorliegt, wird die Landeshauptstadt Saarbrücken den Terminplan hier veröffentlichen.

  • Stadt und Land einigen sich über Finanzierung der Mehrkosten

    Die Landeshauptstadt Saarbrücken und das saarländische Innenministerium haben sich am Donnerstag, 14. Februar, auf einen Weg verständigt, um die Mehrkosten beim Umbau des Ludwigsparkstadions zu finanzieren. Details arbeiten Experten der Stadtverwaltung und des Ministeriums in den nächsten Tagen aus. In einer Sondersitzung des Stadtrates am 19. Februar sollen die dazu notwendigen Beschlüsse gefasst werden. Dann können am 20. Februar wichtige Ausschreibungen für das Projekt wie die Vergabe der Tribünendächer veröffentlicht werden, damit der Zeitplan eingehalten werden kann.

    Die Gesamtkosten für den Umbau werden bis zu 38 Millionen Euro betragen. Zu den bislang für den Bau veranschlagten Mitteln in Höhe von 34 Millionen Euro hat die Stadtverwaltung einen Puffer von 1,4 Millionen Euro angesetzt, mit dem mögliche Mehrkosten beim Bau abgefedert werden sollen.

    Um das Stadion betriebsbereit zu machen, sind weitere 2,5 Millionen notwendig. In dem Betrag enthalten sind auch die Mittel für den Einbau einer Rasenheizung sowie für zwei Videowalls. Es sind außerdem Investitionen unter anderem für die Glasfaseranbindung, die Ausstattung der acht Kioske und des Businessbereichs notwendig. Diese Kosten sollen zum Teil über Dritte refinanziert werden. Über die Vergabe von Rechten und Sponsoring erwartet die Landeshauptstadt Einnahmen von über einer Million Euro.

  • Innenausbau des Funktionsgebäudes startet im Februar

    Der Rohbau des Funktionsgebäudes ist weitestgehend abgeschlossen. Die Firma Peter Gross erledigt zu Beginn des neues Jahres Restarbeiten am Rohbau. Damit ist der Weg frei für den nächsten Schritt zur Fertigstellung des Herzstücks des neuen Ludwigsparks.

    Ab Anfang Februar beginnen die ersten Firmen mit den Arbeiten mit dem Ausbau des Funktionsgebäudes. Zunächst werden die Firmen loslegen, die mit den Arbeiten für die Lüftungsanlagen, Wärme- und Kälteanlagen, Sanitäranlagen sowie mit der Elektrotechnik beauftragt wurden.

    Der Gebäudemanagementbetrieb der Stadtverwaltung hat bereits weitere Firmen mit Gewerken beauftragt, die in der Folge in den Bauablauf eingetaktet werden bzw. bereits in der Ausführung sind:

    • Förderanlagen (Aufzüge)
    • Erdarbeiten Mittelspannungsversorgung (bereits in der Ausführung)
    • Kabelverlegungsarbeiten MW-Versorgung
    • Videoanlage Gesamtstadion
    • Gefahrenmeldeanlage Gesamtstadion
  • Bau der Tribünen läuft seit Dezember

    Der Stadtrat in seiner Sitzung am 30. Oktober 2018 entschieden, den Bau der vier Tribünen an die St. Ingberter Baufirma Peter Gross zu vergeben. Anfang Dezember hat die Firma mit vorbereitenden Tiefbau- und Kanalarbeiten für den Bau der Tribünen begonnen, ab April 2019 erfolgt die Montage der Tribünenfertigteile im Stadion. Zunächst wird die Osttribüne errichtet, dann folgen der Unterrang der Nordtribüne und die Südtribüne. Zuletzt soll die West-Tribüne montiert werden. Bis Oktober 2019 sollen die neuen Tribünen stehen, danach müssen die Stahlkonstruktionen und die neuen Dächer installiert werden.

    Ende Januar hat die Firma Peter Gross Bau die rund 1,8 Meter hohen und bis 8 Meter langen Elemente für die Spielfeldumrandung gesetzt. Im nächsten Schritt sind die zehn Stützen für das Dach der Osttribüne  mit einer Höhe von etwa 7 Metern montiert worden. In den kommenden Wochen wird die Baufirma die Fundamente zwischen den Dachstützen sowie weitere Fundamente auf den Zwischenebenen betonieren, bevor im März die ersten Tribünenteile installiert werden.

    Sobald der Bau- und Zeitenplan zwischen der Bauleitung und den beauftragten Firmen abgestimmt ist, werden die Informationen dazu in den Grafiken auf dieser Webseite aktualisiert.

  • Grundstein für das neue Funktionsgebäude im Ludwigsparkstadion ist gelegt

    Oberbürgermeisterin Charlotte Britz hat am Mittwoch, 22. August, gemeinsam mit Professor Dr. Frank Hälsig, Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Saarbrücken, Philipp Gross, Geschäftsführer der Peter Gross Bau Holding GmbH, und Fans des 1. FC Saarbrücken den Grundstein für das neue Funktionsgebäude des Ludwigsparkstadions gelegt. Eine Urkunde, eine Fahne und einen Fanschal des 1. FC Saarbrücken, Informationen der mit dem Bau beauftragten Firma sowie aktuelle Tageszeitungen haben OB Britz und die Beteiligten in die Zeitkapsel gelegt, die in dem Grundstein vermauert wird. Die Urkunde beschreibt die Historie des Stadions und Höhepunkte wie die Spiele der saarländischen Nationalmannschaft oder den legendären 6:1 Erfolg des 1. FC Saarbrücken gegen den FC Bayern München in der Bundesliga-Spielzeit 1976/77. Die Urkunde geht auch auf die langwierige Entscheidungsphase bis zum Beginn der Arbeiten und den Baustopp 2017 ein, der wegen Kostensteigerungen und Finanzierungsproblemen verhängt werden musste.

    Anpassungen im Bauablauf, Zusammenfassung von Ausschreibungen

    Am Donnerstag, 5. Juli, hat Baudezernent Prof. Heiko Lukas gemeinsam mit der Bauleitung der Firma Wenzel&Wenzel über Anpassungen im Ablauf beim Umbau des Ludwigsparkstadions informiert. Im Zuge der detaillierten Ausarbeitung der Planungen haben sich Änderungen für den Bauablauf ergeben, die sinnvoll und effektiv sind. Das hängt unter anderem mit der bereits erledigten Kampfmittelsondierung im Bereich der künftigen Westtribüne zusammen. Bei der Kampfmittelsondierung, die Ende Februar begann, wurden Anomalien festgestellt. Daraufhin wurde der Bereich der Westtribüne großflächig ausgehoben und von Altlasten befreit. Damit wurde das Baugrundrisiko ausgeräumt. Das war ein Grund dafür, die beiden ursprünglich getrennt geplanten Ausschreibungen für die Tiefgründung sowie der Bohrpfähle der Westtribüne und mit der Ausschreibung für die Betonfertigteile der Tribünen zusammen zu führen. Außerdem gab und gibt es zwischen beiden Gewerken verschiedene Schnittstellen, die in einer Ausschreibung effizienter umgesetzt werden können und der mit den Arbeiten beauftragenden Firma die Umsetzung erleichtert.

    Zudem wird auch die geschlossene Bande, die den Innenraum des Stadions umlauft, in das rund 380 Seiten umfassende Leistungsverzeichnis der Ausschreibung  aufgenommen, ebenso weitere im Stadion notwendige Treppenanlagen. Die Fundamente für die Tribünen sind auch Bestandteil der Ausschreibung. Die europaweite Bekanntmachung der Ausschreibung erfolgte am 20. Juli. Hier können Sie die Ausschreibung abrufen.

    Ausschreibung Gründung Westtribüne mit Ausschreibung Tribünen zusammen gefasst

    Dadurch, dass diese umfangreiche Ausschreibung nun im Juli veröffentlich wird, beginnen die Arbeiten an den Tribünen erst im Oktober. Dann werden direkt die Arbeiten der Fundamente an der Osttribüne starten sowie die Gründungs- und Bohrpfahlarbeiten für die Westtribüne. Im November und Dezember werden die Fundamente des Unterrangs der Nordtribüne gebaut. Neu ist, dass mit der Osttribüne begonnen wird, zunächst war vorgesehen mit der Westtribüne anzufangen. Dieser gedrehte Bauablauf bei den Tribünen ist auch der Innenraumbande geschuldet. Die Bauleitung wird nun die Tribünen von Ost nach Nord  und dann im Westen errichten lassen. Dadurch können im Einklang mit dem Tribünenbau auch die Ecken und die Innenbande hergestellt werden, ebenso Vorrichtungen wie das Fundament und Leerrohre für eine Anzeigetafel.

    Insgesamt  haben die Änderungen im Bauablauf keine Auswirkung auf das geplante Fertigstellungsdatum des Ludwigsparks Februar 2020.

  • Hangsicherung hinter der Nordtribüne

    Hangsicherung hinter der Nordtribüne, 9.5.18 - LHS

    Hangsicherung hinter der Nordtribüne, 9.5.18 - LHS

    Hangsicherung hinter der Nordtribüne, 9.5.18 - LHS

    Hinter der Nordtribüne wurden wie geplant von Januar bis Mai 2018 die Arbeiten zum Rückbau und zur Sicherung des Hangs durchgeführt. Dadurch wurden Flächen gewonnen, die für die Feuerwehrumfahrung notwendig sind. Außerdem werden in diesem Bereich voraussichtlich ab Ende 2018/Anfang 2019 die Gebäude für die Kioske und die WC-Anlagen errichtet.

    Zur Herstellung des Bereichs mussten die beauftragten Firmen auf einer Fläche von circa 3000 Quadratmetern rund 3500 Kubikmeter Erd- und Felsmassen ausheben, entsorgen beziehungsweise verschieben. Anschließend wurde der Hang hinter der Nordtribüne mit einer Spritzbetonwand auf einer Länge von rund 81 Metern abgefangen. Die Arbeiten wurden Ende Mai abgeschlossen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 360.000 Euro. 

  • Kampfmitteluntersuchung im Bereich der Westtribüne

    Im Bereich der neuen Westtribüne wird der Untergrund nach Kampfmitteln untersucht - LHS

    Im Bereich der neuen Westtribüne wird der Untergrund nach Kampfmitteln untersucht - LHS

    Im Bereich der neuen Westtribüne wird der Untergrund nach Kampfmitteln untersucht - LHS

    Die künftige Westtribüne wird aufgrund der Bodenverhältnisse auf Pfählen gegründet. Diese Pfähle mit einem Durchmesser von 0,6 bis 0,8 Meter werden bis zu 15 Meter tief in den Boden gebohrt und mit Beton ausgegossen. Sie dienen als Fundament der Westtribüne.

    Um diese Pfahlgründung gefahrlos durchführen zu können, muss zuvor der Boden in gleicher Tiefe auf Kampfmittel untersucht werden. Daher wurden Ende Februar an 30 Bohrpunkten im Bereich der künftigen Pfähle schlanke Bohrlöcher hergestellt und der Boden mit Sensoren auf Kampfmittel untersucht. 

    Bei den Bohrungen sind durch die Sensoren Ausschläge auf Metallgegenstände aufgetreten. Daher wurde der Grund genauer untersucht wird, um eine Kampfmittelfreigabe durch die Fachfirma zu erhalten. Inzwischen konnten die Arbeiten abgeschlossen werden, der Grund ist kampfmittelfrei. Damit kann die Pfahlgründung für die Westtribüne angegangen werden.

  • Abriss Unterrang Nordtribüne

    Mitte Juni ist der Abriss des Unterrangs der Nordtribüne abgeschlossen. (20.6.2018) - LHS

    Mitte Juni ist der Abriss des Unterrangs der Nordtribüne abgeschlossen. (20.6.2018) - LHS

    Mitte Juni ist der Abriss des Unterrangs der Nordtribüne abgeschlossen. (20.6.2018) - LHS

    Die Firma Hartsteinwerk Gihl GmbH aus Eppelborn hat den Abriss der Unterrangs der Nordtribüne durchgeführt. Am 6. Juni 2018 hat die Firma mit den Arbeiten begonnen, bis Mitte Juni war der Abriss beendet. Danach wurde vor Ort der Abriss zerkleinert und abtransportiert. 

  • Rohbau Funktionsgebäude

    Bau der Fundamente für das neue Funktionsgebäude - LHS

    Bau der Fundamente für das neue Funktionsgebäude - LHS

    Bau der Fundamente für das neue Funktionsgebäude - LHS

    Für den Bau des Funktionsgebäudes, das Herz des neuen Stadions, hat der Werksausschuss des Gebäudemanagementbetriebs am 26. April den Auftrag an die Firma Peter Gross GmbH aus St. Ingbert vergeben. Mitte Mai 2018 hat die Baufirma mit der Einrichtung der Baustelle begonnen, Container und Baukräne aufgestellt. Inzwischen laufen die Arbeiten für den Hochbau des 96 Meter langen und 16 Meter breiten Herzstücks des neuen Stadions.

    Nachdem die Fundamente betoniert wurden, hat die Baufirma Ende Juni die Bodenplatte gegossen. Weiter geht es nun mit dem Hochziehen der Wände, damit Stockwerk für Stockwerk gebaut werden kann.  Allein für die Bodenplatte werden  410m³ Beton verarbeitet. Für den Bau des Funktionsgebäudes sind rund 500 Tonnen Stahl notwendig.

  • Bau der Tribünen

    Der Saarbrücker Stadtrat hat in seiner Sitzung am 30. Oktober 2018 entschieden, die St. Ingberter Baugruppe Gross mit dem Bau der vier Tribünen zu beauftragen. Im Dezember 2018 beginnen vorbereitende Tiefbau- und Kanalarbeiten für den Bau der Tribünen, ab April 2019 erfolgt die Montage der Tribünenfertigteile im Stadion. Zunächst wird die Osttribüne errichtet, dann folgen der Unterrang der Nordtribüne und die Südtribüne. Zuletzt soll die West-Tribüne montiert werden. Bis Oktober 2019 sollen die neuen Tribünen stehen, danach müssen die Stahlkonstruktionen und die neuen Dächer installiert werden.