Stellungnahme des Oberbürgermeisters Uwe Conradt (31.1.20)

„Ich habe den Baudezernenten angewiesen, heute den GMS-Werksausschuss zu informieren, dass der Umbau des Ludwigsparkstadions teurer wird. Nach dem mir aktuell mitgeteilten Kenntnisstand sind das nochmals 5,5 Millionen Euro.

Das sind die echten Kosten für das, was tatsächlich notwendig ist für ein ligataugliches Stadion. Ich werde den Stadtrat am 11. Februar bitten, die Mittel bereitzustellen und einen Finanzierungsvorschlag dazu unterbreiten.

Ich hatte seit Ende Oktober mehrfach darauf hingewiesen, dass die Baustelle weiterhin finanziell und zeitlich in einem kritischen Zustand ist und in dem Projekt noch zahlreiche Unwägbarkeiten stecken. Und dass niemand sagen kann, wie hoch die Gesamtkosten letztendlich ausfallen werden. Heute kann ich nach zahlreichen Gesprächen mit den Projektbeteiligten und internen Analysen mit Gewissheit sagen, dass die 41 Millionen Euro nicht reichen werden.

Ich stehe bereits mit dem Innenministerium als Kommunalaufsicht in Kontakt, um die Nachfinanzierung abzustimmen.  Trotz der schwierigen Lage müssen wir den Umbau des Ludwigsparks zum Abschluss bringen. Jede weitere Verzögerung würde das Projekt nur noch teurer machen. Unser Ziel bleibt es, die Baustelle, die wieder unter Volllast läuft, schnellstmöglich zu Ende zu bringen.

Wir werden auch in den kommenden Wochen und Monaten Politik und Öffentlichkeit kontinuierlich über den Stand des Projektes informieren. Wir werden zum Beispiel bei unserer zweiten öffentlichen Info-Veranstaltung im Stadion am Samstag ab 14 Uhr Rede und Antwort stehen.

Wir müssen aus den zahlreichen Fehlern im Projekt für die Zukunft lernen.“